Tagebuch Skilager 4.Tag (2020)

Donnerstag, 30.01.2020

DSC02730Die Neuschneedecke wuchs über Nacht noch beträchtlich an. Gegen Morgen stellte Frau Holle ihre Sonderschicht ein. Mit der aufgehenden Sonne bot sich schon von den Balkonen unseres Hotels ein atemberaubender Blick auf die Tiroler Bergwelt. Wir waren alle ganz heiß auf unseren vierten Skitag. Geburtstagskind Nummer 2 unseres Skikurses, Emely Born, wurde mit Kerzen und einem Ständchen im Frühstücksraum begrüßt. Gut gestärkt ging es mit dem Skibus "Blaue Linie" in Richtung der Rosshütte. Dort dauerte es auch nicht lange, bis es nach der ersten Tour mit dem Schlepplift aus vollsten Kehlen "RWW, olé, ole, ole" den Berg hinabschallte - unser Begrüßungsritual zum Start in einen neuen Skitag. Eine entspannte Abfahrt wurde zum warm up genutzt, ehe es mit dem Sessellift wieder etwas höher hinauf ging. Entgegen dem Vortag fanden unsere Skijünger hier nahezu perfekte Bedingungen vor, schwangen sich erfolgreich von Kurve zu Kurve und zeigten ihr erlerntes skifahrerisches Können. Wir wollten aber noch höher hinaus. Mit einer Großseilbahn erreichten wir nach luftiger Fahrt die Bergstation (2045 m) auf dem Härmelekopf. Von hier oben bot sich ein atemberaubender Blick auf Seefeld und das Karwendelgebirge. Nach diversen "Fotoshootings" und "Schneeengeln" ging es wieder zurück nach unten, denn unsere Schüler brannten bereits darauf, wieder auf Skiern den Hang herunterzufahren. Hier zeigte sich bei vielen ein gesteigertes Selbstbewusstsein und deutlich mehr Sicherheit "auf den Brettern". Die Pausen wurden seltener und kürzer, Abfahrtshocken konnten häufiger beobachtet werden und die Schwünge insgesamt mutiger.

Ein hier namentlich nicht erwähnter Knabe unserer Skijünger sorgte indes für stete Erheiterung und eine nette Anekdote am Rande, denn sein weiblicher "Fanclub" (diverse Siebtklässlerinnen aus unserem Hotel) begleitete ihn scheinbar überallhin. Am Lift, auf der Piste, auf der Hütte - überall wurde sein Name mit großer Begeisterung erwähnt, was alle Umstehenden köstlich amüsierte.

Am Ende des Tages stand für die überwiegende Mehrheit Teilnehmer eine rekordverdächtige Zahl an Abfahrten und Kilometern. Das herrliche Wetter wurde praktisch bis zum Sonnenuntergang ausgenutzt - die müden Beine durften sich dann im Hotel ausruhen und der Abend klang bei Kartenspielen, Billard oder einfach gemütlich auf den Zimmern aus.

Text: B. Braun & A. Borchwaldt        Fotos: F. Braun

für das Team der Skilehrer 

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