Tagebuch Skilager 2.Tag (2020)

Dienstag, 28.01.2020

DSC02650Skivergnügen versus Schneesturm - unter diesem Motto könnte man den zweiten Tag des Skilagers umschreiben, aber fangen wir von vorne an...

Nachdem die erste Nacht in der Unterkunft sehr ruhig verlief und bereits viele der Skijünger bereits vor 22 Uhr die Nachtruhe angetreten hatten ("Schuld" daran waren natürlich die lange Busfahrt und die ersten Pistenerfahrungen direkt im Anschluss), kamen unsere 40 Schülerinnen und Schüler um 8 Uhr pünktlich und ausgeschlafen zum Frühstück.

Um 9.30 Uhr ging es für die Teilnehmer dann samt Skiausrüstung wieder in Richtung Skibus, der uns dann wie am Tag zuvor zum knapp 1500m hoch gelegenen Gschwandtkopf brachte. Begleiterscheinungen wie kleineren Muskelkatern und blauen Flecken zum Trotz, starteten wir hochmotiviert in den zweiten Skitag. Die tägliche Gruppeneinteilung wurde auf der Piste vorgenommen und es schallte wieder vielfach "Pizza", "Pommes" oder "Flieger". Am Ende des Tages sollte bei den Meisten der Skijünger das Erlernen des Pflugbogens stehen, der für die Bezwingung steilerer Pisten notwendig ist. Bis zur Mittagspause wurde deshalb fleißig geschwungen und gepflügt.

Die langersehnte Mittagspause nahm dann aber ein jähes Ende. Die an uns eigentlich vorbeiziehende Schneefront (laut Prognose eines hier nicht namentlich erwähnten Skilehrers) traf uns mit voller Härte. Ehe wir uns versahen, flogen uns im plötzlich einsetzenden Schneesturm Stuhlkissen, Planen und Tischdecken samt Deko um die Ohren. Die Prognose für die nächsten Stunden sah düster aus. Also beschlossen wir, den Skitag abzubrechen. Das hastige Einsammeln der "ordentlich" abgelegten Sportgeräte war ein mühsames Unterfangen. Zum Teil lugten nur noch die Bindungen aus der Neuschneedecke. An der Bushaltestelle wurde das wahllos aufgegriffene Material durchgezählt und sortiert und seinen ursprünglichen Besitzern ausgehändigt. Trotz aller Bemühungen mussten wir den Verlust eines Skistockpaares beklagen. Der Großteil des Skikurses fuhr frühzeitig in die Unterkunft zurück.

Aufgrund der sich überraschend bessernden Wetterlage (kaum noch Schneefall und nahezu windstill) fanden sich anschließend noch ein paar Kurzentschlossene, die am Gschwandtkopf blieben, um den Pflugbogen weiterhin zu üben. Dass ein etwas größerer Tellerlift dabei auch eine Herausforderung sein kann, zeigte der eine oder andere "Absturz" von selbigem. Aber davon ließen sich unsere Lernwilligen nicht abhalten und nutzten die Gunst der Stunde. Unermüdlich wurde eine Abfahrt nach der anderen absolviert und die Kurventechnik wurde zusehends optimiert. Am Ende des Tages entschieden wir uns, die Skijünger mit Abfahrten von einem etwas längeren und steileren Hang zu belohnen. Auch hier bewiesen sie Durchhaltevermögen und schwangen sich erfolgreich per Pflugbogen ins Tal.

Mit einsetzender Dunkelheit genossen viele unserer Kinder das abendliche Flair des Wintersportortes Seefeld. Nach der gemeinsamen Auswertung des heutigen Tages stand die restliche Abendgestaltung ganz im Zeichen von Spielen wie Billard, Activity und Co.

Text: B.Braun & A.Borchwaldt          Fotos: F. Braun

für das Team der Skilehrer

 

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