Tagebuch Skilager 3.Tag (2020)

Mittwoch, 29.01.2020

DSC02684Die Goldmarie muss in den Brunnen gefallen sein! Frau Holle hat definitiv Verstärkung erhalten. Im Drei- Schicht- System, anders lassen sich diese Schneemengen nicht erklären, wurden die Betten geschüttelt und gewalkt. Im Laufe des Tages wuchs die weiße Pracht um über 30 cm an und noch ist das Duo am Himmel kräftig bei der Arbeit. Mit Kuchen incl. Kerze, T- Shirt und weiteren Aufmerksamkeiten wurde am Morgen das völlig ahnungslose Geburtstagskind Herr Müller überrascht. Nach der allmorgendlichen Teambesprechung stapften wir durch den Neuschnee Richtung Skibushaltestelle. Heute fuhren wir erstmals in die andere Richtung. Auf dem Plateau der Skistation Rosshütte erfolgte die Gruppeneinteilung. Außerdem gab es mit Hilfe dreier Skistöcke eine unterhaltsame aber auch lehrreiche Einweisung in das Besteigen und Verlassen eines Ankerliftes, auch T- Lift genannt. So ein Liftgestänge kann nämlich sehr hinterhältig sein. Gern verhakt es sich in Jacken oder wirft ahnungslose Skischüler ab. Also gut, wenn man darauf vorbereitet ist.

Die Fortgeschrittenen festigten ihre am Gschwandtkopf erlernten Fähigkeiten und Fertigkeiten im neuen und anspruchsvolleren Terrain. Im Kinderland dagegen wurde unermüdlich der Pflugbogen geübt. (Zitat eines Skischülers: "Skifahren macht echt viel Spaß wenn man nicht hinfällt.") Aufgrund anhaltender Schneefälle verlagerten wir die Mittagspause in eine Hütte. Bei Tiroler Spezialitäten, wie Currywurst oder Pommes Rot-Weiß wurde sich aufgewärmt und gestärkt. Im Gelände unterschätzten viele unserer Skijünger die Tücken einer Neuschneedecke. Je steiler das Gelände sich zeigte, desto unorthodoxer wurden Fahrstil und Gruppenordnung. Schneehümpel bremsten häufig die bockigen Sportgeräte aus. Aber Skischüler aus MeckPom kennen weder Angst noch Schmerz.

Allen Widrigkeiten zum Trotz beendeten wir den Skitag kaputt, aber verletzungsfrei und glücklich. Der beim Warten auf den Skibus durch einen Skilehrer so "ganz zufällig" geworfene Schneeball löste eine Schlacht aus. Nach sich anfänglich auftuenden Fronten wurde die Lage zusehends unübersichtlicher. Zum Schluss flog der Schnee ohne Rücksicht auf Alter, Geschlecht oder Stellung in alle Richtungen

Text: B. Braun            Fotos: F. Braun

für das Team der Skilehrer

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