Tagebuch Skilager 1.Tag (2018)

Montag, 22.01.2018

10Hurra, endlich ist es soweit! Voller Erwartungen starteten wir am Sonntagabend mit einigen Wiederholungstätern und vielen Neulingen in die vierte Runde unseres traditionellen Skilagers. Insgesamt 35 Skijünger und fünf Betreuer wurden herzlich von Eltern, Geschwistern, Freunden und Haustieren verabschiedet. Die Reise führt uns in diesem Jahr nicht ins bayerische Allgäu sondern in die österreichischen Alpen. Unser Ziel ist die Olympiaregion Seefeld. Die ständige Sorge um ausreichend Schnee auf den Pisten zwang uns zu diesem Ortswechsel. Und Schnee gibt es hier reichlich, eigentlich mehr als genug. Aber alles der Reihe nach.

"Unser roter Bus" rollte pünktlich vor die Schule. Von vorne und aus der Ferne wirkte er wie ein Großer, von der Seite und aus der Nähe betrachtet entpuppte er sich leider als Zwerg. Der Stauraum für die Koffer war genauso knapp bemessen wie die Anzahl der Sitzplätze. Kurz nach 21 Uhr rollten wir vom Hof. Untrainierte Blasen zwangen uns bereits nach einer Stunde Fahrzeit den ersten Rastplatz anzusteuern. Die Bedürftigen stürmten in den Keller und der Rest trieb den Umsatz im Restaurant zur "Goldenen Möwe" in die Höhe. Glücklich und satt setzen wir die Reise fort. Fahrer Nr. 1 war etwas wortkarg. Er chauffierte uns bis zum Rasthof Hermstdorfer Kreuz. Hier übernahm Fahrer Nr. 2. Trotz winterlicher Straßenverhältnisse und morgendlichem Berufsverkehr im Raum München kamen wir sicher und pünktlich in Seefeld an. Die meterhohen Schneemassen sorgten bei allen Teilnehmern für Entzücken. Schneebälle flogen und trafen ohne Rücksicht auf Alter und Stellung. Infolge der langen Schneeabstinenz bei unseren Schüler sehen wir von Ordnungs- und Erziehungsmaßnahmen ab.

Das Material war rasch ausgeliehen. Im Anschluss bezogen wir unsere Zimmer. Jungs und Mädchen sind fein säuberlich auf zwei Flure verteilt. Dazwischen thront die Skilagerleitung. Die Chancen für nächtliche Wanderungen sind also stark eingeschränkt.

Am Nachmittag wollten wir die erste Übungseinheit starten. Zuerst aber wurde das Anziehen geübt. Nach einer halben Stunde hatten doch tatsächlich alle Schüler ihre eigenen Materialien an den Füßen und auf den Köpfen. Wir marschierten Richtung Skibushaltestelle und drehten wieder um. Der einsetzende Regen machte unseren Ambitionen einen Strich durch die Rechnung. Vor dem Hotel wurden noch einige Grundübungen durchgeführt, dann gaben wir auf.

Das Team der Skilehrer

 

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