Tagebuch Skilager 3.Tag (2016)

Dienstag, 12.01.2016

Die Nacht bringt nur einen Bruchteil der versprochenen Schneemengen, dafür aber umso mehr Wind. Der Tag beginnt 7.20 Uhr. Das morgendliche Wecken gestaltet sich äußerst schwierig. Nur wenige eindeutige Lebenszeichen dringen aus den Zimmern. Pünktlich zum Frühstück um 8.00 Uhr setzt ordentlicher Schneefall ein. Im Flockenwirbel kämpfen wir uns zum Übungshang durch, die einen mit den Brettern unter den Füßen, die anderen mit den Sportgeräten auf den Schultern. In vier Leistungsgruppen wird gepflügt, geschwungen, gerutscht und gefallen. Stürmischer Wind mit Böen bis 80 km/h bläst uns die Schneekristalle in die Gesichter und sorgt für einen gesunden Teint.

Gegen Mittag beklagen wir den ersten Verlust. Infolge hoppeliger Pisten in Verbindung mit Materialermüdung aber ohne Fremdverschulden erleidet Frau Müller einen Skibruch. In der verlängerten Mittagspause werden Ersatzskier organisiert, Sachen getrocknet, Muskeln gelockert und blaue Flecken bejammert. Es schneit unverändert weiter. Die Landschaft färbt sich winterlich weiß. Der Nachmittag beschert allen Teilnehmern Erfolgserlebnisse. Die Sturzrate geht deutlich zurück. Auch das Liftpersonal muss nun nicht mehr ununterbrochen die beheizten Häuschen verlassen, um unsere gefallenen Sportler aus der Bahn zu räumen. Gegen 16 Uhr schwinden die Kräfte und wir beenden den kräftezerrenden Tag auf der Piste. Bis zum Abendbrot wird geduscht, geföhnt und mit den Türen geknallt.

Sicherlich könnt ihr euch noch an unseren Bericht über das Allgäuer Hanghuhn erinnern. Noch außergewöhnlicher als das Hanghuhn ist die Spezies Steibischer Spießeichelnager. Dieser gilt seit Jahrhunderten als ausgestorben. Die Wiederentdeckung des Speißeichelnagers vor wenigen Jahren gilt daher als Sensation. Ein von einer Pistenraupe überfahrenes aber lebensecht präpariertes Exemplar ist in der Gaststube der "Vorderen Fluh" zu bewundern.

Zum Abendbrot gab es Unmengen an Kartoffelpuffern mit Apfelmus. Ein jeder konnte sich nach Herzenslust vollstopfen. Nach einer Zimmerordnungskontrolle durch die Skilehrerinnen mussten alle Skischüler aus ihren mexikanischen Würfelbuden Zimmer nach mitteleuropäischem Standard herstellen.

Die Abendgestaltung besteht aus Handarbeit, Glücksspielen und Whatsapp.

Das Team der Skilehrer

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