Tagebuch Skilager 1.Tag (2016)

Sonntag, 10.01.2016

Glatteis im Landkreis! Die Anfahrt zum Sammelpunkt wird zu einem halsbrecherischen Unternehmen. Trotz aller Widrigkeiten stehen die Teilnehmer des Skikurses 2016 überpünktlich an der Haltestelle. Der "Rechliner" lässt auch nicht lange auf sich warten. Zwei Muttis versorgen uns mit selbstgebackenem Kuchen. Vielen Dank dafür! Er hat lecker geschmeckt! 20.30 Uhr ist der Bus bepackt und endlich geht es los. 31 mehr oder weniger aufgeregte Skischüler starten Richtung Süden. Die Temperaturen gehen in den Plusbereich und die Straßen sind frei. Wir kommen super voran. Gegen 3.20 Uhr steuern wir planmäßig den Rastplatz Kammersteiner Land an der A6 an.

 

Ein durchdringender Warnton stört die schläfrige Idylle und sorgt für ratlose Gesichter. Wir verlieren Luft aus dem System. Ohne Luftdruck funktioniert so gut wie nichts am Bus. Dieser Defekt am Bus beschert uns eine fast dreistündige Zwangspause. In der Pause diskutierten wir über die Pflanzen- und Tierwelt des Allgäus. Kennt ihr schon das Hanghuhn? Das gemeine Hanghuhn (Gallus gallus conatus) ist auf den Allgäuer Almwiesen zu Hause. Aufgrund ihres Lebensraumes haben diese Hühner durch evolutionäre Anpassung verschieden lange Beine entwickelt hätten, um an der Schräge besser stehen zu können. Das Allgäuer Hanghuhn ist im Gegensatz zu seinen nahen Verwandten, dem Himalayanordwesthanghuhn, nicht schwindelfrei, weshalb ihr natürliches Vorkommen sich auf Höhen zwischen 7,37 und 1855,53 Metern beschränkt. Das männliche Hanghuhn, in Süddeutschland und Teilen Österreichs auch Hanggockel genannt, muss zur Paarung einmal um den Hang herumlaufen, um von hinten an das Hanghuhn zu gelangen. Hanghühner bauen ihre Nester hauptsächlich in steilen, abfallenden Gelände. Dabei müssen die Hühner darauf achten, dass die Eier nicht den Hang herunterrollen, sonst werden aus den Hanghuhnküken ganz normale Haushühner.

Über den Mercedes-Notdienst in Maastricht wird uns ein Techniker geschickt. 6.35 Uhr ist der Bus endlich wieder einsatzfähig. Weiter geht die Reise. Die Temperaturen steigen auf 9°C und es schüttet aus Kannen. Uns schwant nichts Gutes.

Das Team der Skilehrer

 

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